• LV am IfG der Uni Wien, SoSe 2013

    Veröffentlicht am 26. Februar 2013 von Marion_Romberg in Blog, Veranstaltungen.
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    Kommende Woche beginnt der von uns im Sommersemester an der Universität Wien angebotene Projektkurs zum Thema

    Barocke Erdteilallegorien Umgang mit Bildquellen in digitalen Wissenschaftsräumen„.

    Der Kurs findet am Institut für Geschichte im Rahmen des Masterstudiengangs Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung statt.

    In 13 Einheiten (07.03.–27.06.2013) sollen die LV-TeilnehmerInnen vertiefte Kenntnisse zu wissenschaftlicher Projektarbeit, Möglichkeiten der Projektorganisation und Projektstrukturierung, der Organisation und Aufbereitung von Quellen, sowie Möglichkeiten wissenschaftlicher Publikationen in digitalen Medienumgebungen erhalten. Die Lehrveranstaltung findet unter Einbeziehung des Forschungsprojektes statt, indem die LV-TeilnehmerInnen u.a. aktiv in der für das Projekt geschaffenen Hypermedia-Umgebung mitarbeiten und sich verschiedene methodische und disziplinäre Zugänge zur Quelle Bild erarbeiten.

    Methodisch konzentriert sich die LV auf

    • das selbstorganisierte Arbeit in Kleingruppen in der Hypermediaumgebung des Forschungsprojektes
    • die Formulierung eines eigenen Forschungsgebietes;
    • die professionelle Präsentation in einer ausgewählten, nicht rein textuellen medialen Form.

    Die Einführungslehrveranstaltung am 7. März 2013 findet im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt. Dort malten Gregorio Guglielmi (1714–73) und Domenico Francia (1702–58) 1755 im Auftrag des Kaiserhauses u.a. die Vier Erdteile. Eine erste kurze Beschreibung findet sich auf der LV-Website des M 2 Kurses „Analyse und Interpretation bildlicher und dinglicher Quellen“ unter Leitung von Prof. Schmale aus dem Jahr 2004.  Damals haben die Projektmitarbeiter Marion Romberg und Martin Gasteiner in ihrer Suche nach frühneuzeitlichen, gemalten Erdteilallegorien in Wien u.a. die Erdteile in der ÖAW vorgestellt:

    „Ich hole meine Kamera und zoome mir Europa heran, die links unter der Theologie platziert ist. (Europa und die Donau unter der Theologie oder in den Fängen des Katholizismus?) Das Fresko der Europa erscheint mir ungeheuer plastisch. Warum hab ich Europa so schnell erkannt? Krone am Haupt, ein Doppelkreuz dahinter (Warum ein Doppelkreuz?) und noch andere Attribute um sie verstreut. Die Vorstellung von Europa zu dieser Zeit scheint sofort eine Deckung in meiner Vorstellung gefunden zu haben.…“

    Europa mit Flussgott

     => mehr unter der Rubrik „Wien, Europaikonografie > Die malerische Europa“, online unter: http://europa.univie.ac.at

     

     



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