Gabelbach (Augsburg) Zitieren

 

Erdteilallegorien an diesem Ort
Orts- und Gebäudegeschichte 

804 vermutete Ersterwähnung als „Kapalpach“
Ende des 12. Jahrhunderts bauarchäologische Untersuchungen der Kirche: Fundamente eines Steinbaus (14,3 x 6,3 m)
1263 sichere Erwähnung des Ortes als „Gabelnbach“
Mitte des 14. Jahrhunderts bauarchäologische Untersuchungen der Kirche: Um-/Erweiterung der Kirche
1450/1460 Erhöhung des Kirchturms (sechstes Geschoss)
15./16. Jahrhundert weitestgehende Konsolidierung aller Güter von Gabelbach in der Hand des Heilig-Geist Spitals in Augsburg (1438 Erwerb des Patronatsrechts); Schaffung eines hospitalschen Pflegamts
1590 Neubau des Langhauses
16. Jahrhundert Aufteilung der Patronatsherrschaft auf das Heilig-Geist-Spital und das Domkapitel von Augsburg
1607 Turmerhöhung (siebtes Geschoss); Baumeister: Hans Holzmann
1617 Neubau des Chors, Ausmalung sowie Aufstellung eines neuen Hochaltars; Maurermeister: M. Jerg (Radau); Zimmermeister: Jörg Straub (Oberschöneberg); Maler: Hans Jakob Ehinger (Jettingen) & Balthasar Wurm
1619 Weihe der Kirche durch den Augsburger Weihbischof Peter Wall
1670 und 1700 verschiedene Baulichkeiten an der Kirche
1672 Gründung einer Armen-Seelen-Bruderschaft (spätere Vereinigung mit der Gürtelbruderschaft)
1692 Gründung einer Maria Trost (Skalpulierbruderschaft) unter Pfarrer und Dekan Bartholomäus Hartmann
1722 Erhöhung des Turms; Maurermeister: Balthasar Zwerger (Dinkelscherben); Zimmermeister: Hans Georg Fertel (Gabelbach)
1737/1738 Neubau der Kirche unter Pfarrer Dominikus Paulus; nach Plänen von Johann Paulus; Stuckateure: Johann und Ignaz Finsterwalder, zug.; Maler: Alois Mack, zug.; Altäre und Kanzel: Johann Pflaum
1746 Weihe der Kirche durch den Augsburger Weihbischof Johann Jakob von Mayr
1758 Einbau einer aus dem Jahre 1609 stammenden Orgel, ursprünglich in der Augsburger Barfüßerkirche; Künstler Marx Günzer
1768 Turmerhöhung (Aufbau) unter Pfarrer Norbert Enderle, Baumeister: Joseph Dossenberger der Jüngere
1806 Mediatisierung; Übergang der Hoheitsrechte an das Königreich Bayern
1857–1860 Anbringung neuer Altarblätter; Maler: Johann Nepomuk Weckerle

 

Für die weitreichende Unterstützung möchte ich mich besonders bei dem Mitglieder der Gabelbacher Kirchenverwaltung Herrn Hubert Hartmann bedanken!

Zuletzt aktualisiert am: 20.06.2016

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Forschungsplattform Erdteilallegorien im Barockzeitalter / Research database Continent Allegories in the Baroque Age

Nirgendwo hat der Barock eine solche Dichte an Allegorien der vier Erdteile – Europa, Asien, Afrika und Amerika – hervorgebracht wie im Süden des Heiligen Römischen Reiches. In ihnen manifestieren sich die Vorstellungen des Barock von der Gestalt der Welt, ihrer politischen, sozialen und spirituellen Ordnung, vom Fremden wie vom Bekannten. Diese einzigartige Sammlung dokumentiert Darstellungen der vier Erdteile in Fresken, Stuck, Gemälden oder Skulpturen in ihren ursprünglichen Ausstattungskontexten. Baugeschichten sind ebenso erfasst wie Künstler, Auftraggeber und Werkverzeichnisse.

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Allegories of the four continents – Europe, Asia, Africa, and America – were an extremely popular iconographic motive during the baroque era. It was most prevalent in the Southern Parts of the Holy Roman Empire. These allegories express/manifest/carry the imagination/conception/vision of the baroque of the shape of the world, its political, social, and spiritual order as well as of foreign and familiar things. This unique collection documents depictions of four continents in frescoes, stucco, paintings or sculptures in their place of origin. The historical contextualization contains the building history as well as artists, principals, and catalogues raisonnés.

Further information as well as news are provided on the project weblog: http://erdteilallegorien.univie.ac.at/blog/category/neuigkeiten/

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Die Datenbank „Erdteilallegorien im Barockzeitalter im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (Süddeutschland, deutschsprachige österreichische Erblande)“ entstand im Rahmen des Projekts „Diskurs- und kunstgeschichtliche Untersuchung von Erdteilallegorien“ [FWF P23980] an der Universität Wien, Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geschichte. Die Nutzung der Datenbank unterliegt den im Folgenden genannten Bedingungen. Der Zugang zur Datenbank wird gewährt, sobald Sie die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben.

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Beispiel: Marion Romberg, Birnau (Bodenseekreis), in: Wolfgang Schmale (Projektleitung): Erdteilallegorien im Barockzeitalter, Wien, besucht 15.09.2015, <http://erdteilallegorien.univie.ac.at/bilder/birnau-bodenseekreis-mariae-himmelfahrt/birnau-bodenseekreis-5>.
 

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Beispiel: Cesare Ripa, Iconologia, Rom 1603, 335, Universitätsbibliothek Heidelberg, C 5456 A RES, in: Wolfgang Schmale (Projektleitung): Erdteilallegorien im Barockzeitalter, Wien, besucht 15.09.2015, <http://erdteilallegorien.univie.ac.at/bilder/iconologia-von-cesare-ripa/ripa-iconologia-1603-2>

 

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