Mannheim (Mannheim), Schloss Zitieren

 

Erdteilallegorien an diesem Ort
Orts- und Gebäudegeschichte 

1672 Entwurf zum Neubau des Mannheimer Schlosses von Jean Marot
1689 Vollständige Zerstörung Mannheims im Pfälzischen Erbfolgekrieg
1697 Befehl Johann Wilhelms von der Pfalz an die Einwohner zur Rückkehr in die Stadt
1692 Erste Pläne für den Wiederaufbau des Schlosses
1698 Grundsteinlegung zur Zitadelle Friedrichsburg
1718 Bestätigung der Stadtrechte
 1720

  • Erhebung Mannheims zur Residenzstadt und Wiederaufbau der Stadt
  • Grundsteinlegung zum Kurfürstlichen Schloss
  • Planungen für den Schlossneubau von Louis Remy de la Fosse und Johann Caspar Herwarthel
  • Bauleitung durch Johann Caspar Herwarthel
  • Nach Herwarthels Tod Übernahme der Bauleitung durch Jean Clemens Froimon, es bestanden erst Fundamente für den nicht unterkellerten Baukörper

1720-21 Rohbau des Corps de Logis und der angrenzenden Pavillons
1721 Richtfest
1722 Fertigstellung Rohbau und Beginn des Innenausbaus
1722/23 Erste Planungen der Wirtschaftsgebäude
1723 Fundamentierung des Baus vollendet und Corps de Logis mit Hauptsaal und Haupttreppen aufgemauert, Schulterbauten des Corps de Logis gedeckt
1723 Stuckarbeiten in den Zimmern des westlichen Corps de Logis und im Ehrenhofflügel vollendet
1724 Beginn des Innenausbaus des Hauptgeschosses
1724/25 Beginn der Errichtung der Schlosskapelle
 1725

  • erster Plan von Froimon mit Anlage des Erdgeschosses und Haupttreppe
  • zweiter Plan von Froimon mit Anlage der Haupttreppe und Hofkirche
  • Zweiter Entwurf der Wirtschaftsgebäude als zweigeschossige Dreiflügelanlage

1726

  • Fortführung der Rohbauarbeiten, Beendigung des Außenbaus
  • Beauftragung Froimons mit der Ausführung des neuen Ballspielhauses
  • Übergang der Bauleitung an Guillaume d’Hauberat; Vollendung des Innenausbaus (Haupttreppenhaus, Rittersaal und Hofkirche)

1727 Fertigstellung des Ballspielhauses
 1731

  • Fertigstellung der Hofkirche
  • Bezug der kurfürstlichen Wohnung im Westflügel des Corps de Logis durch den Bauherrn
Bibliografie 

Zuletzt aktualisiert am: 04.05.2017

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Forschungsplattform Erdteilallegorien im Barockzeitalter / Research database Continent Allegories in the Baroque Age

Nirgendwo hat der Barock eine solche Dichte an Allegorien der vier Erdteile – Europa, Asien, Afrika und Amerika – hervorgebracht wie im Süden des Heiligen Römischen Reiches. In ihnen manifestieren sich die Vorstellungen des Barock von der Gestalt der Welt, ihrer politischen, sozialen und spirituellen Ordnung, vom Fremden wie vom Bekannten. Diese einzigartige Sammlung dokumentiert Darstellungen der vier Erdteile in Fresken, Stuck, Gemälden oder Skulpturen in ihren ursprünglichen Ausstattungskontexten. Baugeschichten sind ebenso erfasst wie Künstler und Auftraggeber.

Neuigkeiten zum Projekt, zur Datenbank finden Sie auch auf dem Projektblog: http://erdteilallegorien.univie.ac.at/blog/category/neuigkeiten/

Publikationen zum Projekt:

Allegories of the four continents – Europe, Asia, Africa, and America – were an extremely popular iconographic motive during the baroque era. It was most prevalent in the Southern Parts of the Holy Roman Empire. These allegories express/manifest/carry the imagination/conception/vision of the baroque of the shape of the world, its political, social, and spiritual order as well as of foreign and familiar things. This unique collection documents depictions of four continents in frescoes, stucco, paintings or sculptures in their place of origin. The historical contextualization contains the building history as well as artists and principals.

Further information as well as news are provided on the project weblog: http://erdteilallegorien.univie.ac.at/blog/category/neuigkeiten/

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Die Datenbank „Erdteilallegorien im Barockzeitalter im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (Süddeutschland, deutschsprachige österreichische Erblande)“ entstand im Rahmen des Projekts „Diskurs- und kunstgeschichtliche Untersuchung von Erdteilallegorien“ [FWF P23980] an der Universität Wien, Historisch-kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Geschichte. Die Nutzung der Datenbank unterliegt den im Folgenden genannten Bedingungen. Der Zugang zur Datenbank wird gewährt, sobald Sie die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben.

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Beispiel: Marion Romberg, Birnau (Bodenseekreis), in: Wolfgang Schmale (Projektleitung): Erdteilallegorien im Barockzeitalter, Wien, besucht 15.09.2015, <http://erdteilallegorien.univie.ac.at/bilder/birnau-bodenseekreis-mariae-himmelfahrt/birnau-bodenseekreis-5>.
 

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Beispiel: Cesare Ripa, Iconologia, Rom 1603, 335, Universitätsbibliothek Heidelberg, C 5456 A RES, in: Wolfgang Schmale (Projektleitung): Erdteilallegorien im Barockzeitalter, Wien, besucht 15.09.2015, <http://erdteilallegorien.univie.ac.at/bilder/iconologia-von-cesare-ripa/ripa-iconologia-1603-2>

 

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