Anton Carl Mack Zitieren
† 1758, Dekan

Auftraggeber von
Kurzbiografie 

Anton Carl Mack, der seit 1709 Pfarrer von Neresheim und seit 1730 Dekan des gleichnamigen Landkapitels war, ist der Verfasser des Deckenprogramms. Mack schrieb nicht zum ersten Mal ein Programm für eine Kirchenausstattung. In seiner Pfarrei in Neresheim bemühte er sich stets sehr für die Kirchenzier der Stadtpfarrkirche. Von ihm ist auch ein Programm für die dort befindliche Kanzel erhalten. Aus seinen persönlichen Aufzeichnungen geht hervor, dass Dekan Mack „während seiner 40-jährigen Stadtpfarrtätigkeit nicht weniger als 370fl. zur Verschönerung der Pfarrkirche“ ausgegeben hatte.[1] Johann Michael Zink war Mack nicht nur über seine Tätigkeit als Freskant für die Kirche Mariä Himmelfahrt (1728 und 1745) in Neresheim bekannt, sondern auch durch Zinks Position als Kammerdiener des verstorbenen Abtes Amandus Fischer OSB und als bevorzugter Maler in den inkorporierten Pfarrkirchen des Benediktinerklosters Neresheim.[2]

Während Macks Rolle durch den von ihm ausgeführten Programmentwurf eindeutig belegt ist, kann das Ausmaß des Engagements des ortsansässigen Pfarrers Johann Balthasar Manz und seiner Stellvertreter schwer eingeschätzt werden. Manz wurde am 1. Dezember 1744 aus Ellwangen auf die Pfarrstelle in Dorfmerkingen berufen. Ihm zur Seite standen die Coopertores Johann Kaspar Seetz (1744) und Johann Baptist Schwager (Amtszeit 1747–1750). Manz folgte am 20. Dezember 1749 Johann Martin Eyberger, der ebenfalls aus Ellwangen stammte.[3]

[1] Vgl. Weißenberger 1936/37, 316–318 und 335f. 

[2] Für ein Werkverzeichnis siehe Weißenberger 1967, 57–71.

[3] Vgl. Festschrift Dorfmerkingen 2005, 76.

Zuletzt aktualisiert am: 23.10.2015

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Forschungsplattform Erdteilallegorien im Barockzeitalter / Research database Continent Allegories in the Baroque Age

Nirgendwo hat der Barock eine solche Dichte an Allegorien der vier Erdteile – Europa, Asien, Afrika und Amerika – hervorgebracht wie im Süden des Heiligen Römischen Reiches. In ihnen manifestieren sich die Vorstellungen des Barock von der Gestalt der Welt, ihrer politischen, sozialen und spirituellen Ordnung, vom Fremden wie vom Bekannten. Diese einzigartige Sammlung dokumentiert Darstellungen der vier Erdteile in Fresken, Stuck, Gemälden oder Skulpturen in ihren ursprünglichen Ausstattungskontexten. Baugeschichten sind ebenso erfasst wie Künstler und Auftraggeber.

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Allegories of the four continents – Europe, Asia, Africa, and America – were an extremely popular iconographic motive during the baroque era. It was most prevalent in the Southern Parts of the Holy Roman Empire. These allegories express/manifest/carry the imagination/conception/vision of the baroque of the shape of the world, its political, social, and spiritual order as well as of foreign and familiar things. This unique collection documents depictions of four continents in frescoes, stucco, paintings or sculptures in their place of origin. The historical contextualization contains the building history as well as artists and principals.

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