Zur Todesangst Christi Bruderschaft (Mindelaltheim) Zitieren
Bruderschaft, Gruppe

Auftraggeber von
Kurzbiografie 

Das genaue Gründungsdatum der Bruderschaft zur Todesangst Christi ist unbekannt. Als ihr Stifter gilt der Pfarrer Georg Bachmann. Dieser stand der Mindelaltheimer Kirchengemeinde von 1668 bis 1710 vor. Auf seinem Epitaph im Chor der Wallfahrtskirche Heiliges Kreuz ist zu lesen: „Hier ruht der hochwürdige und wohlgeborene M. G. Bachmann, 42 Jahre Pfarrer dahier, Erbauer dieser Kapelle und Stifter der Bruderschaft zur Todesangst Christi, erster Präses, gestorben im Alter von 65 Jahren.“[1] Die Bruderschaft blühte, und ihre wachsende Mitgliederzahl veranlasste ein halbes Jahrhundert später den amtierenden Pfarrer Denck zur Erweiterung der Kirche.

Zeugnis ihres langen Wirkens und ihrer engen Verbundenheit mit der Wallfahrtskirche belegen Einträge in den Kirchenrechnungen. Aus dem Bruderschaftsvermögen wurde der Organist sowie „alleinig alle Mahlzeiten für Fahnenträger, Mesner, Musiker und aushelfenden Geistliche“[2] bezahlt.

[1] Zitiert nach: Pröpstle 1910, 5.

[2] Dies vermerkte Pfarrer Josef Meck (reg. 1763–1791) in den Rechnungsbüchern der Wallfahrtskirche. Zitiert nach ebenda, 4.

 

Zuletzt aktualisiert am: 24.02.2016

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Forschungsplattform Erdteilallegorien im Barockzeitalter / Research Database Continent Allegories in the Baroque Age

Nirgendwo hat der Barock eine solche Dichte an Allegorien der vier Erdteile – Europa, Asien, Afrika und Amerika – hervorgebracht wie im Süden des Heiligen Römischen Reiches. In ihnen manifestieren sich die Vorstellungen des Barock von der Gestalt der Welt, ihrer politischen, sozialen und spirituellen Ordnung, vom Fremden wie vom Bekannten. Diese einzigartige Sammlung dokumentiert Darstellungen der vier Erdteile in Fresken, Stuck, Gemälden oder Skulpturen in ihren ursprünglichen Ausstattungskontexten. Baugeschichten sind ebenso erfasst wie Künstler und Auftraggeber.

Publikationen zum Projekt:

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Allegories of the four continents – Europe, Asia, Africa, and America – were an extremely popular iconographic motive during the baroque era. It was most prevalent in the Southern Parts of the Holy Roman Empire. These allegories express/manifest/carry the imagination/conception/vision of the baroque of the shape of the world, its political, social, and spiritual order as well as of foreign and familiar things. This unique collection documents depictions of four continents in frescoes, stucco, paintings or sculptures in their place of origin. The historical contextualization contains the building history as well as artists and principals.

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