Neresheim (Ostalbkreis), Klostergebäude Zitieren
Mittelbilder, umgeben von Szenen aus dem Leben des heiligen Benedikt und der Klostergeschichte:
- Wappen
- Verherrlichung des heiligen Benedikt durch die vier Erdteile
- Wappen
Die Mittelszene „Der Triumphwagen mit dem heiligen Benedikt gezogen von den vier Erdteilen“ entstammt dem Kupferstich „Glorie des heiligen Benedikt“ von Johann Karl von Reslfeld (1658–1735), gestochen von Leonhard Heckenauer (1655–1704). Für eine Abbildung der gesamten Komposition Reslfelds sowie weiterführender Informationen siehe Die Glorie des heiligen Benedikt – Thesenblatt von J. K. von Reslfeld und dessen Rezeption.
Mittlerweile ist die Zuschreibung dieser Arbeit an Zink strittig, da sie eventuell auch vom Dinkelsbühler Künstler Wolf Christian Freyhardt ausgeführt worden sein könnte.[1] Eine endgültige Entscheidung ist aufgrund der Übermalungen sowie fehlender detaillierter Quellenarbeit zugunsten Freyhardts ausständig. Es spricht viel dafür, dass Zink – „der Hausmaler Neresheims“ – auch diese Arbeit ausgeführt hat. Paulus Weißenberger, der ebenfalls in der Ausstattung ein Werk Zinks sieht, datiert es um die Mitte der 1740er-Jahre.[2]
[1] Hinweis von Abt Johannes Schaber OSB während der Vorortbegehung am 16. April 2013.
[2] Vgl. Weißenberger 1967, 65f.
Zuletzt aktualisiert am: 16.06.2016







